Schweiz; Kanton Schaffhausen
Haus zu verkaufen in 8228 Beggingen:
Baudenkmal mit Fledermauskolonie im Dach. Kantonales Kulturobjekt.
Wir verkaufen unser seit 23 Jahren selbstbewohntes Haus. Es war vorzeiten das Gemeindehaus, und wir nennen es darum orts- und dialektüblich „`s Aalt Gmaandhus“ oder „Im aalte Gmaandhus“. Es weist Renovierungsbedarf auf, bietet aber auch ausreichend Ausbaumöglichkeiten. Die ältesten (sehr wenigen) Teile des Gebäudes sind wohl maximal aus dem Jahre 1809. Besonders im hinteren Hausteil "Armenhaus" (Riegelbau) findet sich noch ältere Bausubstanz, mutmasslich aus dem Jahr 1925.
Eine 5-Zimmerwohnung kann sofort bewohnt werden, sie bedarf aber kleinerer nicht dringender Arbeiten.

Lage:
8228 Beggingen Parzelle: GB 746. Ländliches, ruhiges kleines Dorf mit eigenem Charakter und gutem Zusammenhalt. Kinderfreundlich. Kaum Durchgangsverkehr. Kindergarten, Schule, Restaurant, Dorfladen, ÖV, Gemeindeverwaltung (Kindergarten liegt auf Parzelle 745, Bus ist beim „Mitteldorf“).
Mehrheitlich nebelarme Lage. Paradies für Föhngeplagte. Perfektes Wandergebiet. Im Rücken sanfte Hügel, nach Westen hin offene Weite.
Ein paar Schritte nordöstlich des Hauses findet sich der Kindergarten. Schule ist ebenfalls im Dorf, teilt sich die Stufen aber mit dem Nachbardorf Schleitheim. Es gibt einen guten Dorfladen. Alle wesentlichen Handwerker sind entweder in Beggingen oder dann in Schleitheim zu finden. Beggingen mag zwar "hinter dem Randen" liegen, ist aber in sich sehr gut organisiert.
Nach Schaffhausen ca 20 bis 25 Minuten Fahrzeit.
Das Grundstück liegt in der öffentlichen Zone (OE). Es kann weiterhin genutzt werden wie es ist. Besonders Kaufinteressenten aus den Bereichen religiöse Einrichtungen, Natur- oder Tierschutz, Gesundheit, Gastro – aber auch stilles Gewerbe können hier ihre Träume verwirklichen.
Kubatur:
4‘603 m³. Massive Stein- Holzkonstruktion. Biberschwanzdach. Grundstück total ca 866 m², inkl. etwas Rasenfläche und geräumigem Sitzplatz. Einige Parkplätze. Keine Garage.

Spezielles:
Im Dachstock (im 4. Geschoss Südhälfte) ist in der warmen Jahreszeit eine geschützte Fledermauskolonie ~^..^~ wohnhaft. Es handelt sich dabei um eine der grössten Kolonien der Dachstock-Fledermausart Grosses Mausohr, und sie wird diesbezüglich von Denkmalpflege und Naturschutzamt lose begleitet und teilweise unterstützt. Die darunter liegende Pufferzone ist im Jetzt-Zustand nur bedingt nutzbar. Dadurch besteht eine begrenzte Mindernutzung.
Die Hausbewohner sind vom „Fledermausbetrieb“ nicht tangiert, können sich aber auf eigenen Wunsch gerne einbringen – beispielsweise könnten sie (aufwandsarme) Quartierbetreuer werden. Das ist den Besitzern vollkommen freigestellt und es bestehen in dieser Hinsicht keinerlei Verpflichtungen. Die neuen Besitzer können im Bedarfsfall tatkräftige und fachkompetente Hilfe anfordern betreffs des Fledermausestrichs.
Fledermausfreunde finden hier den Link zu unserer dritten Onlinexkursion über Fledermäuse aus dem Jahr 2022: https://www.youtube.com/watch?v=nYpletJx9sw
Als Fledermausbegeisterte und im Artenschutz tätig (Verein Arbeitskreis Fledermausschutz Schaffhausen, Flädermüüs.ch) haben wir in all den Jahren viele Schulklassen durch den Estrich geführt und die Begeisterung für „merkwürdige Lebewesen“ gestärkt – nach dem Motto: „Ein Weiser sieht auf einem Spaziergang mehr als ein Narr auf einer Weltreise“.
Hinter dem Haus auf der Grünfläche gibt es ein riesiges artgerechtes Meerschweinchengehege, das aber instandgestellt werden muss.
Nutzung, Substanz und Potential:
Dieses Haus bewohnen wir seit über 20 Jahren selber in der 5-Zi-Whng im zweiten Geschoss. Das meiste an der Wohnung ist fertig - ein Zimmer sowie der Wohnungsflur müssen noch fertig renoviert werden. Schöne, schlichte Echtholzküche, normale Raumhöhen, viel Licht. 1 geräumiges Bad (Doppel-Lavabo, Dusche, Wanne, WC, Waschmaschine). 1 Gäste-WC - und im EG im Eingangsbereich zum Stall ein weiteres WC mit Duschmöglichkeit.
Im Erdgeschoss ist Gewerbe möglich (momentan meine kleine Digitaldruckerei). Statt Gewerbe könnten hier eigentlich auch 2 Garagen sein – müsste natürlich baulich nachgerüstet werden. Der Innenausbau der Liegenschaft bietet erhebliches Potential. Denkbar wären der Einbau von mehreren Wohnungen verschiedener Grössen bzw. bis zu 7 zusätzlichen kleineren Wohneinheiten. Bedenken Sie, dass die übrigen Räumlichkeiten komplett renoviert bzw. neu gemacht werden müssten. Das heisst beispielsweise für die erste Etage: man kann sich das bestenfalls als Rohbau vorstellen, in welchen noch Wasser, Abwasser, Heizung und Strom eingezogen werden müssen. Die erste Etage könnte jetzt bis zu 6 Zimmer umfassen, plus Küche und Bad und Abstellkammer. Mit Erweiterung in den Scheunenteil könnten weitere (gefangene) Räume hinzugefügt werden (für Hobby etc).
Es sind somit Räumlichkeiten ohne Ende vorhanden. Für Autorennbahn; Brio-Holzeisenbahn; Schleich-Pferdehof; Jugendraum; Gartenutensilien; und für alles, was man schon vor 50 Jahren hätte wegwerfen sollen…
Das Haus könnte sich als Mehrgenerationenhaus eignen, hat aber keinen Lift. Ein Carport könnte evt. errichtet werden.
Das wichtigste an jedem Haus, das Dach (Deckung und Dachstock), ist in gutem bis sehr gutem Zustand. Der Dachdecker wohnt ja auch direkt gegenüber :-) Die übrige Substanz ist grossmehrheitlich gut. Auf dem Foto mit der Südostansicht erkennt man den Riegelanbau: Dieser wurde seinerzeit als sog. „Armenhaus“ genutzt. Das Armenhaus ist nicht renoviert und präsentiert sich im Zustand von wohl über 60 Jahren oder eher mehr. Zuoberst im Armenhaus haben wir eine Wetterkamera installiert. Wanderer und Textilflieger nutzen diese Bilder rege: www.livebild.ch
Auf angrenzendem Grundstück 749 könnte auf Anfrage ein Teil des Gartens gepachtet werden. Bepflanzter Folientunnel ist vorhanden.
Nicht ausgebauter Gewölbekeller vorhanden. Würden wir auch empfehlen, ihn weiterhin nicht besonders auszubauen: Er ist zu nahe am Bach…

Energie/Heizen:
- Zentralheizung.
- ältere Luft/Wasser-Wärmepumpe.
- TiBA-Holzheizung (18 kW) in Wohnung 2. Geschoss, geht ebenfalls auf die Zentralheizung. Die TiBA-Steuerung akzeptiert weitere Wärmequellen.
- Wir hatten damals zwei Kamine völlig neu eingezogen. Eines ist noch unbenutzt, am anderen (südlichen) ist der TiBA-Zentralheizungsherd angeschlossen. Beide Kamine sind für eine Wärmeleistung von je 70 kW ausgelegt. Pro Kamin dürfen maximal vier Wärmeerzeuger angeschlossen werden, wobei keine der Erzeuger mehr als 20 kW aufweisen darf. Am nördlichen Kamin würde es sich anbieten, im Parterre eine Holzpellets-Heizung anzuschliessen. Für das Pellets-Lager ist im angrenzenden Scheunenteil mehr als genug Raum vorhanden.
Im vorderen Stall gibt es eine Luft-Wärmepumpe. Diese würde absehbar fällig zur Erneuerung. In kalten Wintern muss man zudem etwa 1 bis 4 Ster Holz verfeuern, da der Wirkungsgrad der WP dann niedriger ist. Ausserdem sparen wir deutlich Stromkosten, wenn wir statt mit der Wärmepumpe mit Begginger Holz heizen. Ursprünglich waren 3 Kachelöfen einfacher Art eingebaut. Alle waren jedoch defekt und wurden von uns damals abgebaut. Die intakten Kacheln (nicht allzuviele) sind noch vorhanden.
Weiteres:
Strom und Wasser/Abwasser wurden komplett neu gemacht. Der damalige Zustand vor über 20 Jahren hätte einen sicheren Betrieb nicht ermöglicht. Strom: Die periodische Sicherheitsüberprüfung ist abgeschlossen, und der Sicherheitsnachweis sollte in den kommenden Wochen bestätigt werden.
Fenster 2. OG: Wir haben hochwertige zweifach verglaste Holz-Metall-Fenster einbauen lassen mit inliegenden breiten Sprossen und glastrennendem Kreuzstock. Damit haben wir uns weitmöglichst (und erfolgreich) am ursprünglichen Erscheinungsbild des Hauses angelehnt.
Wir haben leistungsfähiges Internet über Freileitung-Kupferkabel.
Mobile-Empfang nur mit Anbieter swisscom möglich.
Zwei wirtschaftliche Haken an der Sache:
-
Sie müssen sehr zeitnah an den Ersatz der Wärmepumpe durch einen anderen
Wärmeerzeuger denken - evt. an eine Pelletsheizung mit max. 20 kW Anschlusswert.
Es ist möglich, dass die WP noch manche Jahre zuverlässig arbeitet wie bis anhin
– jedoch ist
das heute eingesetzten Kältemittel ab 2030 nicht mehr zugelassenen zum
Nachfüllen.
- Und einen anständig bestückten Werkzeugkoffer sollten Sie auch besitzen…
Summa summarum:
Wer in schöner Landschaft wohnen und aufatmen möchte, genügend Platz benötigt; und wer einfach aber ordentlich wohnen möchte – der ist hier richtig.
VB: CHF 820‘000.-
Termin: innert ca 3 - 4 Monaten oder nach Absprache
mobiles E-Mail: leonhard.fritze@gmail.com






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Leonhard + Regula
Fritze-Maag
Im Aalte Gmaandhus
Zollstrasse 2
CH-8228 Beggingen
fon
+41 (0)52 680 23 00
oder ..29 00
mail
leo@fritzes.email
oder
fritze@plakateria.ch
Telegram
+41 76 343 23 00
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update 29. Mai 2026